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Mit einem Dorffest für die ganze Familie feierte der Verein sein besonderes Jubiläum und konnte einige Attraktionen anbieten. Neben dem Gratulationsprogramm wurden sportliche und Bastel-Mitmachangebote, Hupfburg und Kicker sowie ein attraktives Konzertprogramm im Freien mit Biergarten, in dem Bürgerzentrum als Cafeteria usw. angeboten. Zur After-Show-Party wechselte man ins Irish Pub.

Der Turnverband Köln gratulierte der jungen Vorsitzenden, Heike Konold-Barbian, durch Horst Maas und Dr. Jürgen Lahrs. Sie überreichten eine Urkunde, die Jubiläumsgabe und unseren Fanclub-Schal.

 

                   

 

Zu dem TUS Schildgen hat der TVB Köln seit Jahrzehnten eine enge Verbindung. War es doch Helmut Limbeck, der in seiner RTB-Zeit als Referent für den Spitzensport diesem Verein von 1973 -1994 vorstand. So konnten Horst und Jürgen auch mit dem früheren Vorsitzenden, Helmut Hauschild, über die sehr gute Entwicklung des Vereins zurückblicken.

Ein junger dynamischer Vorstand bietet heute ein breites Sportangebot und die Korfballer*innen des Vereins gehören zu den erfolgreichsten im RTB. Sie sammeln bundesweit Titel und einige Auswahlspieler*innen sind auch im DTB-Aufgebot vertreten. In EMILs Soccercenter hat der Verein seit Jahren seine eigene Sportstätte und Geschäftsstelle.

Dies alles sind sehr gute Voraussetzungen, die weitere Zukunft des Vereins zu sichern. Dabei wünschen wir viel Erfolg.

Horst Maas

Hallo liebe Vereine,

das Turnzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln e.V. braucht eure Unterstützung!

Das Turnzentrum der DSHS Köln ist auf der Suche nach Talenten der Jahrgänge 2014 - 2018. Am 18. September 2022 veranstaltet das Turnzentrum einen Schnuppertag für Turnerinnen, Eltern und auch gerne Trainer:innen.

An dem Tag können die Turnerinnen ihre Fähigkeit in einem Parcours durch die Halle ausprobieren und bekommen die Chance zu einem Probetraining eingeladen zu werden, um den Einstieg in den Spitzensport auszuprobieren.

Bei Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Nachfolgender Artikel erschien am 04.07.2022 im Kölner Stadt-Anzeiger. Geschrieben von Uli Kreikebaum – Vielen Dank!

 

 

Als im Sommer 1972 in Köln erstmals eine Kinder- und Jugendolympiade stattfand, war Horst Maas 30, Jürgen Lahrs 28, Peter Schiffmann 18 und Juliane Veit noch lange nicht geboren. Turnen war Volkssport – die meisten Eltern, die ihre Kinder in den Sportverein schickten, brachten sie zum Turnen.

Kindersportfest mit mehr als 5000 Teilnehmern

Aus der Olympiade ist längst ein Kindersportfest geworden, bei dem weit mehr als 40 Sportarten ausprobiert werden können – auch Sportarten für Menschen mit Behinderung wie Rollstuhlbasketball. Inklusion ist dem Verband so wichtig wie Integration.

Bei der Realisierung der Großveranstaltung hilft dem Verband eine Agentur (Heimspiele). „Allein wäre die Organisation für uns gar nicht zu stemmen“, sagt Jürgen Lahrs, Botschafter des Kindersportfests. Mehr als 5000 Kinder haben in diesem Frühjahr mitgemacht, nachdem die Veranstaltung vor zwei Jahren coronabedingt ausgefallen war und vor einem Jahr in pandemieangepasster Form stattfand.

Jürgen Lahrs, Juliane Veit, Peter Schiffmann, Horst Maas (v.l.), Foto: Csaba Peter Rakoczy

„Wir haben alle Kitas und Schulen angeschrieben und sie kleine Wettkämpfe austragen lassen, Großveranstaltungen waren ja nicht möglich“, so Lahrs. Mehr als 2000 Kinder trotzten Corona und waren dabei. Es ist also nicht so, dass Turnen niemand mehr interessiert.

Übungsleiter- und Helfermangel

Die Pandemie hat den Kölner Turnvereinen allerdings zu schaffen gemacht – den großen mehr als den kleinen, sagt Peter Schiffmann, Vorsitzender des Turnverbands Köln. „Das liegt an höheren laufenden Kosten – Vorhaltungen von Hallen und Energiekosten, aber auch am Fachkräftemangel, den die Coronazeit verstärkt hat.“

Während der Pandemie fanden zwar viele Turngruppen online, manchmal auch in Parks und auf Sportplätzen statt. Die Übungsleiterkurse fielen aber großteils aus, viele Trainerinnen und Trainer suchten sich andere Jobs.

Waren im Jahr 2020 noch 40.809 Mitglieder beim Turnverband Köln registriert, so sind es in diesem Jahr nur noch 35.948. „Dabei sind die Austritte gar nicht so gravierend. Härter trifft es uns, dass es fast keine neuen Eintritte gab“, erklärt Schiffmann.

Auch Trendsportarten im Programm

Unter dem Dach vieler Kölner Turnvereine werden auch zahlreiche andere Sportarten betrieben als Geräteturnen, zum Beispiel Badminton und Bogensport, Fußball, Volleyball, Handball, Trampolin, Basketball, Akrobatik, Schwimmen, Rugby oder Tennis. Inzwischen gibt es eben auch Kurse wie „Bodystyling“ oder BOP („Bauch-Oberschenkel-Po“).

Die Integration von Behinderten ist dem Turnverband wichtig. Foto: Turnverband Köln

Während sich die Kinder- und auch die Seniorengruppen nach den Lockdowns schnell wieder füllten, klafft bei den 15- bis 30-Jährigen eine immer größere Lücke. „Das ist die Altersklasse, die wir in den vergangenen Jahren zunehmend an die Fitnessstudios verloren haben“, sagt Schiffmann.

Kurse bei jungen Erwachsenen beliebter

„Die Kurssysteme sind bei jungen Erwachsenen und Berufstätigen beliebter als die verbindlichen Einheiten in einer Gruppe“, ergänzt Juliane Veit (35), Übungsleiterin, die sich beim Turnverband Köln um die Weiterbildung kümmert und kürzlich Deutsche Mehrkampfmeisterin im Turnen der Über-35-Jährigen wurde.

Viele Kölner Turnvereine tragen dem Zeitgeist Rechnung. Sie bieten neben den klassischen Sportarten auch Fitnessworkouts und Yoga, Zumba und Ausdauerkurse an. „Wenn ein Kurs Zumba heißt, ist er schnell überlaufen, Leibesübungen sollte man die Gruppen eher nicht mehr nennen“, sagt Schiffmann und lacht.

Horst Maas, Ehrenvorsitzender des Kölner Turnverbands, glaubt, dass man „Turnen den antiquierten Touch nehmen muss“. Er selbst ist zwar schon 80, aber noch als Übungsleiter aktiv („Wider Willen, leider gibt es zu wenig Nachwuchs“) und setzt sich auch mit Themen wie Präsenz in den sozialen Medien auseinander.

„Turnen zeitlos relevant“

„Letztlich geht es nach wie vor darum, dass eine gute Bewegungsfähigkeit die Grundlage für alle Sportarten ist“, sagt Maas. „Deswegen bleibt das Turnen als Basissportart, um die Motorik zu schulen, zeitlos relevant.“ Angesichts der Differenzierung und Vervielfältigung der Sport- und Freizeitangebote sei es wichtiger denn je, „die Angebote, die wir als Turnverein machen, auch zeitgemäß zu verpacken“.

Parcours und Freerunning

Einige Traditionsvereine wie die Turnerschaft Köln-Mauenheim 1921 bieten inzwischen auch Parcours und Freerunning für Jugendliche an. Das ist bekannt durch actionreiche Videos von Athleten, die von Gebäudedächern hechten und sich im Internet millionenfach verbreiten. Die Parcours-Kurse sind in der jungen Altersgruppe, in der den Turnern die Leute weglaufen, beliebt.

 

Parcours hat sich im Laufe der Jahre von einer militärischen Ausbildungsdisziplin zu einem Sport und inzwischen zu einer angesagten Kunstform entwickelt. Vielleicht sagt man das vom Turnen auch eines Tages, wenn die Vereine und Wettkampfformen weiter mit der Zeit gehen.

Helga, die Ehefrau unseres leider zu früh verstorbenen Ehrenvorsitzenden Helmut Limbeck, war eine engagierte Persönlichkeit mit vielen Talenten und selbst auf höchsten Ebenen für das TURNEN ehrenamtlich aktiv.

An der Seite von Helmut hat sie auch sein ehrenamtliches Wirken (20 Jahre Vereinsvorsitzender TUS Schildgen und von 1992 bis zu seinem Tod 2006 Verbandsvorsitzender TVB Köln) nach Kräften unterstützt.

In ihrem Heimatverein, dem Wald-Merscheider Turnverein 1861 e.V., wurde sie im Frühjahr 2020 nach 50 Jahren im Ehrenamt von Verein und Verbänden ehrend verabschiedet. Im Rheinischen Turnerbund engagierte sie sich für die Lehrarbeit, war 10 Jahre Landeskinderturnwartin im Vorstand der Rheinischen Turnerjugend, stellv. Vorsitzende der Sportjugend NRW, dort auch als Vorsitzende für „Internationale Begegnungen“ und vieles mehr.

Helga Limbeck,    

*  05.07.1935 

+ 14.08.2022

Helga_Limbeck.png

 TVB Köln 2016

Wir nehmen in Dankbarkeit Abschied und werden Helga Limbeck ein ehrendes Andenken bewahren

Turnverband Köln 1876 e. V.

Für den Vorstand

Peter Schiffmann                       Horst Maas                       Jörg Borning
Verbandsvorsitzender               Ehrenvorsitzender              Vors. Rechts- und Ehrenrat

Die Turnerschaft Rath/Heumar ist ein alteingesessener, aber zukunftsorientierter und wachsender Sportverein im Herzen Rath/Heumars. Unser Sportangebot entwickelt sich stetig weiter und richtet sich an Sportbegeisterte aller Altersklassen. Ob klein oder groß, mit Handicap oder ohne: Wir bringen Menschen in Bewegung!

Zum nächstmöglichen Termin suchen wir engagierte Übungsleiter*Innen für folgende Bereiche:

  • Mädchenturnen von 6 – 10 Jahren & 10 – 14 Jahren

Die Gruppen trainieren derzeit donnerstags von 17 – 18 Uhr und 18 – 19 Uhr, ein Wechsel auf montags oder freitags ist aber u. U. erforderlich.

Deine Aufgaben:
- Selbständige Vorbereitung und Durchführung Deiner Sportgruppe
- Engagement im Verein, z. B. Unterstützung bei Veranstaltungen und Teilnahme an Teamsitzungen
- Begleitung & Betreuung unserer Sporthelferin, die diese Gruppe unterstützt

Das bringst Du mit:
- Eine Übungsleiter C- Lizenz bevorzugt im Bereich Kinderturnen oder eine Qualifikation wie Student/-in Sportwissenschaften, Sportlehrer-in, Sporttherapeut/-in, Gymnastiklehrer/-in

- Die Bereitschaft und den Wunsch zur Teilnahme an Fort- & Weiterbildungen Freude am Umgang mit Kindern und den Wunsch, sie für den Sport zu begeistern

Wir bieten Dir:
- Eine angemessene Vergütung im Rahmen der Übungsleiterpauschale, die sich in ihrer Höhe nach Deiner Qualifikation und Erfahrung richtet

- eigenverantwortliches Arbeiten in einem motivierten Team

- die Möglichkeit, deine Ideen einzubringen und ggfls. weitere Kurse aufzubauen

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Turnerschaft Rath/Heumar gegr. 1903 e.V.
Rösrather Str. 629
51107 Köln
www.ts-rath-heumar.de

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